01.02.2013 | Pressemitteilungen

Das Kreuz mit dem Sitzen

 

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da titelte die Zeit-Online: “Wer lange sitzt, ist früher tot.” Erschreckend, aber wahr, denn die Aussage ist offenbar richtig. Es geht dabei um die schädlichen Auswirkungen des Sitzens bei der Büroarbeit. Grundlage für die schlimme Erkenntnis sind unter anderem zwei groß angelegte amerikanische Studien, die vor allem eines belegen: Je länger man Tag für Tag im Bürostuhl sitzt, desto kürzer wird die Lebenserwartung.


Die Gründe dafür liegen eigentlich auf der Hand. Einige davon finden sich auch schon in den von uns initiierten Studien. Trotzdem ist es erschreckend, wenn man all die negativen Auswirkungen des Sitzens auf einmal sieht:

Durch langes Sitzen – zumal auf ergonomisch ungeeigneten Stühlen – verkürzt sich mit der Zeit die “Rückenmuskulatur und die Bauch-, Bein- und Gesäßmuskeln werden geschwächt“. Ausserdem werden, so der Zeit-Artikel, “Schulter-, und Nackenpartie, die Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke erheblich belastet“.

 

Als ob das nicht reichen würde, behindert langes Sitzen den Stoffwechsel, weil es die Magen-Darm-Tätigkeit verlangsamt. Das wiederum beeinflusst das Immunsystem negativ. Auch Gewicht und Figur leiden dadurch. Die Gewichtszunahme wird aber nicht allein durch den Bewegungsmangel verursacht, sondern auch dadurch, dass schon nach wenigen Stunden im Sitzen die Ausschüttung des für die Fett-Verdauung notwendigen Enzyms Lipoproteinlipase (LPL) herabgesetzt wird. Die Folge sind höhere Blutfettwerte. Das wiederum führt auf lange Sicht zu Übergewicht und den daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen.

 

Auch das Risiko Probleme mit dem Herz-Kreislaufproblemen zu bekommen steigt, da im Sitzen die Durchblutung generell eingeschränkt wird. Apropos Durchblutung: Das betrifft natürlich auch die Beine, was wiederum dasThrombose-Risiko erhöht.

 

Die vielleicht schlimmste, weil am wenigsten bekannte Folge: Laut einer spanischen Studie, so die Zeit-Online, macht Sitzen depressiv. Demnach steigt bei Personen, die pro Woche länger als 42 Stunden im Sitzen verbringen (in Beruf und privat), haben ein um 31 Prozent erhöhtes Risiko für psychische Krankheiten.

 

Dabei wäre es so einfach! Das Zauberwort heißt Sitz-Steh-Dynamik. Also das ergonomisch richtige, abwechselnde Sitzen und Stehen während der Arbeit. Dazu bedarf es lediglich eines officeplus Stehpults oder eines höhenverstellbaren Schreibtischs. Das Gute dabei: Unter Umständen übernimmt sogar die Rentenkasse oder ihre Berufsgenossenschaft die Kosten für die Anschaffung!

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